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Evakuierung im Sängerstadt – Gymnasium Finsterwalde

Gym_Fiwa1Finsterwalde. Die Freiwillige Feuerwehr Finsterwalde führte am 12. Juni 2015 im Rahmen einer Ausbildung einen Versuch über die Rettung in der Mobilität eingeschränkten Personen im Sängerstadt – Gymnasium Finsterwalde durch.

Die Freiwillige Feuerwehr Finsterwalde führte am 12. Juni 2015 im Rahmen einer Ausbildung einen Versuch über die Rettung von in der Mobilität eingeschränkten Personen im Sängerstadtgymnasium Finsterwalde durch. Aufgrund einer immer älter werden Bevölkerungen und im Zusammenhang mit der Thematik – Inklusion in Schulen, werden die Kameraden immer häufiger mit solchen Situationen im Einsatz konfrontiert. Ziel war es, eine effektive Methode zur Rettung dieser Personen herauszufinden, sowie Vor- und Nachteil der einzelnen Möglichkeiten unter Beachtung des Faktors Zeit abzuleiten. Dabei wurden die Versuche mit einem Rollstuhl, einer herkömmlichen Trage der Feuerwehr und einem Tragetuch durchgeführt. Für die Kameraden zeigte sich schnell, dass die Rettung mit einem Rollstuhl einen erheblichen Zeit und Kraftaufwand bedarf und die Einsatzkräfte schnell an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit geraten. Die Methode des Transportes über eine Trage der Feuerwehr sowie einem Rettungstuch bedarf zwar einen höheren Bedarf an Einsatzkräften, stellte jedoch die schnellste und kraftschonendere Möglichkeit dar. Bei den letzten beiden Methoden, wurde das Umlagern unter der Anleitung eines Rettungsassistenten gleichzeitig wiederholt und trainiert. Das Fazit der Übung für die Kameraden ist ein gewaltiger „Aha-Effekt“ der bei der Rettung der Personengruppe sowohl für die Einsatz- als auch für die Führungskräfte für eine effiziente und schnellere Rettung zukünftig Berücksichtigung finden wird.

Abschließend sei hier auch ein herzlicher Dank für die Bereitstellung des Schulobjektes durch den Landkreis Elbe-Elster und an den Hausmeister gerichtet.

„Wir üben für Ihre Sicherheit“

Bericht: Marcel Kupillas

Helfende Hand 2017
Helfende Hand 2017

Am 27.11.2017 überreichte uns Thomas de Maizière die "Helfende Hand". In der Kategorie "Unterstützer des Ehrenamtes" erhielten wir den 4. Platz.