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Mehrere Flächenbrände in den vergangenen Tagen

Foto: Blaulichtreport Elbe – Elster

Uebigau – Wahrenbrück/Plessa. Aufgrund der trockenen Wetterlage mit starkem Ostwind in den letzten Tagen bestand ein hoher Graslandfeuerindex. Hierbei handelt es sich um ein Flächenbrand-Frühwarnsystem des Deutschen Wetterdienstes. Es soll ähnlich wie die Waldbrandgefahrenstufe (veröffentlicht durch das Landesministeriums für Landwirtschaft) Aufschluss über die Gefährdung eines bestimmten Areales geben und den örtlichen Feuerwehren eine angemessene Vorbereitungszeit gewähren. Auch hier im Landkreis Elbe-Elster spürte man die Folgen der Trockenheit in der Vegetation. Nach mehreren Flächenbränden am vergangenen Donnerstag (Blaulichtreport berichtete), kam es auch am vergangenen Wochenende erneut zu Einsätzen mit dem Stichwort „Brandeinsatz Flächenbrand“. So geschehen zum Beispiel in Uebigau – Wahrenbrück im Ortsteil Wahrenbrück. Am 03.03.2018 sind die Kameradinnen und Kameraden gegen 11:45 Uhr von der Leitstelle Lausitz alarmiert worden. Wie Stadtbrandmeister Marco Hollmig gegenüber „Blaulichtreport Elbe – Elster“ mitteilte, musste das Einsatzstichwort an der Einsatzstelle bestätigt werden. Es brannten ca. 2000 Quadratmeter Ödland. Erneut sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wahrenbrück am Sonntag, den 04.03.2018, zu einem Flächenbrand alarmiert worden. Gegen 11:00 Uhr brannten erneut ca. 700 qm an einem Gewässer. Eine weitere Ausbreitung konnte durch die Kameradinnen sowie Kameraden verhindert werden. Am Montag, den 05.03.2018, ging es dann für die Einsatzkräfte aus Plessa zu einem Kleinbrand. Auch hierbei handelte es sich um einen Flächenbrand mit einer Ausbreitung von ca. 5 x 3 Meter. Wie der stellv. Stadtbrandmeister mitteilte, musste man bei den Löscharbeiten feststellen, dass es sich hierbei um eine fahrlässige Brandstiftung handelte. Vor Ort wurde offensichtlich heiße Asche unsachgemäß entsorgt.

Helfende Hand 2017
Helfende Hand 2017

Am 27.11.2017 überreichte uns Thomas de Maizière die "Helfende Hand". In der Kategorie "Unterstützer des Ehrenamtes" erhielten wir den 4. Platz.

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