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Zwei Kleinflugzeuge stürzen nach Kollision ab: Rund 80 Einsatzkräfte proben bei Lönnewitz den Ernstfall

Foto: Blaulichtreport Elbe – Elster

Falkenberg/Elster. Rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungshundestaffel und Katastrophenschutz probten am vergangenen Freitag in Lönnewitz bei Falkenberg den Ernstfall. Auf dem ehemaligen Flugplatz befindet sich ein Verkehrslandeplatz, der aktiv betrieben wird. Vor Ort starten und landen Flugzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen. Gegen 17:00 Uhr trafen sich alle Ortswehren der freiwilligen Feuerwehren aus Falkenberg.Weiterhin waren die Feuerwehren aus Wahrenbrück, Herzberg/Elster sowie Döbrichau aus Sachsen an der Einsatzübung beteiligt. Unterstützt wurden diese von der Katastrophenschutzeinheit Sanität aus Doberlug – Kirchhain und der DRK Rettungshundestaffel aus Finsterwalde. Nach einer allgemeinen Einweisung in die Unglückslage, wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Bei der angenommenen Lage kollidierten zwei Kleinflugzeuge, welche im Bereich eines Windparks bei Kölsa – Rehfeld abstürzten. Weiterhin hieß es, dass beide Maschinen mit jeweils vier Personen besetzt waren. Die genaue Absturzstelle der Kleinflugzeuge war dem Hinweisgeber nicht bekannt. Vom Verkehrslandeplatz kam die Information, dass beide Maschinen im Waldgebiet nahe der Windkraftanlagen abgestürzt seien. Diese sollen kurz zuvor erst gestartet sein und waren somit vollgetankt. Nach der Einweisung ging es für alle Einsatzkräfte im geschlossenen Verband unter Sonder- und Wegerechte in die zugewiesenen Einsatzabschnitte. Für die Suche in den Einsatzabschnitten ist mit dem vorhandenen Kartenmaterial in Verbindung mit einer Menschenkette und dem Einsatz der hervorgehenden Rettungshundeteams gearbeitet worden.

Foto: Blaulichtreport Elbe – Elster

Neben dem Auffinden der Flugzeugswracks, welche durch PKW’s initiiert wurden, galt es diese zu sichern, die technische Menschenrettung durchzuführen sowie den Brandschutz sicherzustellen. Ebensfalls galt es den Umgang mit dem Digitalfunk zu festigen. Die beiden Einsatzabschnitte waren über einen Kilometer voneinander entfernt. „Erstmals gab es eine länderübergreifende Ausbildung mit der Feuerwehr aus Sachsen sowie eine gemeinsame Ausbildung mit den Einheiten der Rettungshundestaffel und Katastrophenschutzeinheit.“, erläuterte Stadtbrandmeister Sören Diecke. Die Ausbildungsziele wurden erreicht und Probleme erkannt. Diese nun wahrzunehmen und zu minimieren sind Aufgabe für die nächsten Ausbildungen.

Der Ausbildungstag war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Es macht zwar viel Arbeit, dass alles vorzubereiten. Umso mehr freut man sich das alles so geklappt hat wie es geplant wurde. Mein ganz großes Dankeschön und Respekt an alle Beteiligten, ganz besonders der Jugendfeuerwehr. Der Dank geht auch an unsere Partner der Feuerwehr, die Agrargenossenschaft Beyern, die Autoverwertung Süptitz und die Fleischerei Gbr. Bummel, so Sören Diecke.

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In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Einsätze mit neuen Dimensionen – dann noch solch eine Übung neben den regulären Einsatz- und Ausbildungsdienst zu organisieren sowie durchzuführen sei sehr lobenswert, wie der stellv. Kreisbrandmeister Mario Harnisch mitteilte.
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